Protonet – die einfache Private Cloud

Protonet macht auf sich aufmerksam, nicht zuletzt durch Kampagnen wie „Free your Data“ und Medienpräsenz in allen großen Magzinen von T3N Pioniers bis hin zu Zeit- Online. Wirbel machte das junge Unternehmen auch durch eine überaus erfolgreiche Crowdfunding- Aktion. Dabei lässt sich das Ziel von Protonet augenscheinlich mit dem großer Player wie Microsoft oder IBM vergleichen.

Protonet verfolgt die Vision, Informationen einfach und grenzenlos zu teilen.

Heißt es da selbstbewusst auf der Homepage. Die Zielgruppe sind insbesondere KMUs, also kleine und mittelständige Unternehmen und das Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz die Unabhängigkeit von großen Anbietern und zielt damit auf die Datenhoheit der Unternehmen. Damit trifft man auch 2016 noch durchaus den Nerv vieler deutscher Unternehmen, insbesondere in gewissen Branchen wie der Rechtsberatung. Die Vorteile einer Cloud- Lösung liegen natürlich auf der Hand – standartisierte Softwarelösung zum fest kalkulierbaren Betriebspreis aus der Steckdose ohne hohe Implementierungskosten – doof nur, dass dieser Software as a Service bedeutet, dass die Unternehmensdaten beim Betreiber des Dienstes liegen und nicht im eigenen Unternehmen.

Und genau an der Stelle packt Protonet das Problem an, indem das Unternehmen ein sehr einfache einzurichtende (auspacken, Strom dran, Internet dran – fertig) private Cloud Lösung anbietet.

Diese besteht zum einem aus einem Stück Hardware, den Private Cloud Servern namens Maya, Carla und Carlita. Die unterscheiden sich in ihrer Hardwareausstattung und bieten einen Speicherplatz bis zu 12 TB. Die günstigste Variante für bis zu 10 Personen geht lt. Homepage des Anbieters bei einem Preis von 1.599,00 Euro los- das ist schon mal ne Ansage. Auf der Hardware installiert ist das Herzstück der Lösung – das Betriebssystem SOUL.

SOUL ist die Projektmanagement- und Kommunikationssoftware von Protonet und kann auch als Software as a Service, also ohne den Kauf von private Cloud Servern, gemietet werden. Hier wird’s für mich SharePoint- und Office 365 Berater natürlich richtig interessant! Was bietet das SOUL eigentlich alles. Also, da wären:

  • Teamkommunikation
  • Dateiaustausch
  • Aufgaben
  • Kalender
  • Handyapps

Das hört sich alles soweit ganz vernünftig an, auch weil Protonet SOUL für andere Anbieter geöffnet hat und so schon zusätzliche Lösungen für CRM, Backup, Digital Asset Management etc. beschafft werden kann. Open Source ist SOUL aber soweit ich das überblicke bis jetzt leider nicht 😉 Ob es wirklich auch für den täglichen Einsatz geeignet ist, versuche ich mal in den nächsten Tagen zu entdecken. Die Idee hinter Protonet find ich auf jedem Fall absolut Spitze – würde es Microsoft solche knuffigen Boxen mit Software geben wäre mein Arbeitsalltag oft wesentlich leichter. Aber die Lösung steht und fällt natürlich mit der Software, irgendjemand muss den Kram ja auch produktiv nutzen können.

 

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